Abnehmen in sieben Schritten!

 

Um schlank zu werden reicht es, wenn du morgens eine Banane isst, mittags 80 Gramm Nudeln und eine Kelle Tomatensauce hast und den Tag  mit einem grünen Salat, einen Spritzer Öl und einer Scheibe Brot beendest.

Der Nachteil ist, dass du auf kurz oder lang keine Freude daran empfinden wirst. Dies wird auch bei jedem anderen Ernährungsplan der Fall sein. Du hast sicher auch schon die Erfahrung gemacht, wie schäbig es sich anfühlt eine Diät wieder nicht durchgehalten zu haben, obwohl du anfangs so motiviert warst.

Mit negativen Gedanken wollen wir uns in diesem Artikel jedoch nicht beschäftigen, denn sein Wohlfühlgewicht zu erreichen kann auch auf eine erfrischende, wohltuende und Freude bereitenden Art und Weise geschehen.

 

Schritt 1 Drücke Reset

Diäten, die sozialen Medien und vielleicht sogar deine Freundin wissen es alle besser und raten dir zu bestimmten Wegen um schnell Gewicht zu verlieren. Dafür sollst auf bestimmte Lebensmittel verzichten, Kalorien zählen usw.

Lass dich davon bitte nicht mehr beirren! All das sollte dich nicht mehr ablenken, denn dies hat dir bisher herzlich wenig geholfen.

 

Schritt 2 Vertraue

Wer soll deinen Körper besser kennen als du selbst? Du allein kannst deinen Körper und Geist jetzt aus der Patsche helfen! Wenn du dich jetzt entscheidest, dass du den nachhaltigeren Weg gehen möchtest, dann werden die nächsten Wochen eine unglaublich aufschlussreiche Zeit - sozusagen deine Expedition zu dir selbst.

 

Schritt 3 Lerne deine ureigenen Kontrollsysteme kennen

Überschüssiges Fett lagert dein Körper ein, wenn du zu viel Energie zu führst. Unser Körper strebt jedoch ein Gleichgewicht an, welches durch Hunger und Sättigung reguliert wird. Die Gesellschaft hat dir mit der Zeit eingeredet, dass du dich über deine eigenen Kontrollsysteme hinwegsetzen sollst: Essen zu bestimmten Zeiten, Essen nach Zahlen, Vermeidung bestimmter Lebensmittel. Nun ist es an der Zeit das Zepter selbst in die Hand zu nehmen. Iss, wenn du Hunger hast! Höre auf, wenn du satt bist!

 

Schritt 4 Achte auf eine bunte, ausgewogene Lebensmittelauswahl

Dies bedeutet, dass du ab sofort nicht mehr verzichtest. Dein Körper sagt dir selbst, was er braucht. Morgen früh wird dies vielleicht ein Weißbrot mit Schokocreme sein, übermorgen Haferflocken und Obst und an einem anderen Tag hast du morgens vielleicht gar keinen Hunger.  Du wirst auch feststellen, wie gut dir pflanzliche Nahrungsmittel tun, wenn du eng mit deinem Körper zusammen arbeitest. Lerne die ganze Bandbreite kennen und lieben und tobe dich aus. Wenn du hungrig isst, wirst du eher auf nährende Zutaten zurückgreifen und viel sensibler Geschmäcker wahrnehmen und genießen.

 

Schritt 5 Mache Erfahrungen

Wenn plötzlich alles erlaubt ist, dann tendierst du vielleicht am Anfang zu Lebensmitteln, die du früher als “verboten” abgestempelt hast. Das ist völlig ok, denn dann wirst du sie jetzt brauchen. Wichtig ist, dass du in dich hinein hörst und prüfst, ob sie dir gut tun. Nach einer Chipstüte am Abend mag es dir morgens schlecht gehen - ok, ab damit in die Erfahrungsschublade! Vielleicht gehörst du aber auch zu denen, die Rohkost am Abend nicht vertragen! Ab in die Erfahrungsschublade damit!

Isst du genussvoll, also mit allen Sinnen, wirst du ein Gespür für deine Präferenzen entwickeln. Nahrungsmittel, die du in der Vergangenheit ganz automatisiert gegessen hast, schmecken dir ggf. nicht mehr. Wenn du dein Hunger- und Sättigungsgefühl erforscht hast, wirst du voraussagen können, wann du Hunger hast und wieviel du essen solltest.

Vielleicht überkommt dich aber auch zwischendurch der ein oder andere Fressanfall. Dann möchte ich dir meinen Blogartikel “Erste-Hilfe-Fressanfall” ans Herz legen. Auch zur Genussfähigkeit gibt es einen Artikel.

Klappt etwas nicht von Anfang an, dann pack auch diese Situationen in deinen Erfahrungsschatz. Dies ist ein Prozess mit Höhen und Tiefen - wichtig ist der Trend!

 

Schritt 6 Brenne für etwas

Die Gedanken rund ums Essen sollen nicht mehr dein Leben beherrschen. Finde etwas, das dir Freude bereitet und wobei du die Zeit vergisst. Ob es reiten, nähen oder malen ist. Dies ist für viele eine große Herausforderung, aber die wichtigste Säule. Du brauchst eine Leidenschaft. Kannst du dich an eine Situation in deinem Leben erinnern, in der Essen gar kein Thema war, weil du abgelenkt warst? Vielleicht weil du so unsterblich verliebt warst?

 

Schritt 7 Finde Leidenschaft in der Bewegung

Höre auf dich mit irgendeinem Sportprogramm zu quälen, dass nicht zu dir passt. Bewegung hat nichts mit Qual zutun. Es geht um Entspannung, Ausgeglichenheit und einen freien Kopf.

 

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